Ilverich

Geschrieben von Ludwig Petry am .

Ilverich_Karteh

letzte Bearbeitung: 27.01.2015

Ilverich ist mit knapp 700 Einwohnern der kleinste Stadtteil der jungen Stadt Meerbusch, aber mit über 1100 Jahren eine der ältesten Gemeinden. Zusammen mit Kierst (s. dort) wird „Elfriche" 904 in  einer spätkarolingischen Urkunde als „cellula" (Außenstation) des Suitbertus-Klosters in Kaiserswerth genannt. Deshalb wäre zu untersuchen, warum es in Ilverich heute weder einer Kirche noch eine Kapelle gibt.

Zu Beerdigungen läutete früher eine Glocke, die sich seit 1859 auf dem alten Schulgebäude befindet. Von Ilverich aus liegen zwei Kirchen im Blickfeld: St. Stephanus in Lank-Latum und St. Martin in Kierst.

Heute engagieren sich in und  für Ilverich insbesondere der Bürgerverein ( www.buergerverein-ilverich.de)  und das Martinskomitee.

Langst Kierst

Geschrieben von Ludwig Petry am .

Geschrieben von  Ludwig Petry
letzte Bearbeitung: 27.01.2015

Langst-Kierst_KarteNierst_UmgebungDie St.Martin-Kapelle in Kierst prägt das Ortsbild der über 1100 Jahre alten „Rheingemeinde“ Langst-Kierst nach innen und nach außen. Zum unmittelbaren Umfeld gehören das ebenfalls unter Denkmalschutz stehende älteste Gut und Haupthof „Haus Kierst“ und ein Ehrenmal. Die Kapelle liegt auf einer hochwassersicheren kleinen Anhöhe. Ihr in frischen Farben erstrahlender Turm akzentuiert die flache Niederrhein-Landschaft und ist der Mittelpunkt der Sichtachsen von den Meerbuscher Stadtteilen Lank-Latum, Nierst und Ilverich aus. Die St. Martin-Kapelle gehört zur katholischen Pfarrei Hildegundis von Meer mit der Pfarrkirche St. Stephanus in Lank-Latum.

                                                                                                                                             

Lank-Latum

Geschrieben von Redaktion am .

Lank_Latum_KarteLank_St.StephanusDie Ortssilhouette von Lank wird – neben Teloy Mühle und Wasserturm – maßgeblich von der Pfarrkirche St. Stephanus geprägt. Sie bildet auch den Hintergrund des sog. „Lanker Malerwinkels“ (Blick  von der Pfarrstraße) und gibt dem Alten Markplatz einen besonderen Akzent.

Die noch junge  evangelische Kreuzkirche in Lank markiert hingegen das jüngere Wohngebiet in Richtung Nierst. Ihr etwas abseits stehender Kirchturm ist ein Blickfang für den von dort kommenden Besucher des Ortes.

                                                                                                                                      St.Stephanus mit Dorfbrunnen

Lank Latum – Wikipedia

 

Nierst

Geschrieben von Ludwig Petry am .

Geschrieben von Ludwig Petry
letzte Bearbeitung: 26.01.2015

Nierst_KartetKierst_KarnevalsdenkmalVon welcher Seite auch immer man sich der „Rheingemeinde" Nierst nähert, die katholische Kirche St. Cyriakus prägt das Bild dieses Ortsteils und der Landschaft. Durch die Gestaltung des Vorplatzes und des ihr gegenüber liegenden Platzes vor der Alten Schule wurde die Kirche zugleich das Wahrzeichen der „Neuen Mitte" und der Blickfang für das ortsteilbezogene Brauchtum. Über das kirchliche Leben informieren die Internetseiten der Evangelischen Kirchengemeinde Lank und der Katholischen Pfarrei Hildegundis von Meer. Über das religiöse Brauchtum informiert auch der Bürgerverein Nierst.

 

 

                                  Brunnenfigur des Pajas (Possenreiser) von Michael Franke

Osterath

Geschrieben von Redaktion am .

Geschrieben von Falk Neefken
letzte Bearbeitung: 26.01.2015

 

karte-osterath

Osterath ist der zweitgrößte Ortsteil Meerbuschs. 1186 erstmals als "Ustrade" erwähnt, erfolgte seine Besiedlung von Willich aus (Rodung im Osten). Ursprünglich von Bauernhöfen und Handwerksbetrieben geprägt, setzten mit der Eisenbahnlinie Köln-Krefeld und dem Bau der ehemaligen B9 industrielle Ansiedelungen ein, die den Ort wachsen ließen. Nach dem 2. Weltkrieg verschlug es viele Vertriebene nach Osterath, im bisher fast rein katholischem Dorf entstand so auch eine kleine evangelische Gemeinde, die bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts stetig wuchs.

In den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts war Osterath bevorzugtes Zuzugsgebiet aus den Großstädten.Osterath_Nikolausbrunnen von Hable Besonders aus Düsseldorf siedelten sich viele junge Familien hier an, die die guten Verkehrsanbindungen in die umliegenden Großstädte und deren kultutelle Angebot, vor allem aber die ländliche Umgebung Osteraths schätzten – das ist bis heute so geblieben. Man lebt hier, seinen Lebensunterhalt aber verdient man meist außerhalb.

Das Leben im Ort  ist geprägt von einem reichhaltigen kulturellen Angebot – Kirchenmusik, Ausstellungen, Chöre und Musikvereine, Buch- und Kunstkabinett Mönter, Kulturtreff alter Güterbahnhof, Volkshochschule – und einem regen Vereinsleben. 

 

Nikolaus-Brunnen von Hable auf dem Kirchplatz

Osterath-Wikipedia

Strümp

Geschrieben von Redaktion am .

Geschrieben von Ludwig Petry
letzte Bearbeitung: 26.01.2015

 

karte-struempStruemp_WegekreuzDer Meerbuscher Ortsteil Strümp liegt im Zentrum der Stadt. In ihm wohnen gut 10% der Bevölkerung. Der Mittelpunkt des  ehemalige Streudorf mit Siedlungsspuren aus der Merowingerzeit war die Kapelle St. Amandus und Vedastus.

Die Nachfolgekirche St. Franziskus und die Evangelische Versöhnungskirche, zwei moderne Kirchengebäude, liegen dicht beieinander und bilden das  religiöse Zentrum des Ortsteils mit Kunstwerken heimischer Künstler. Sie sind zugleich Zeugnisse für das Wachsen der katholischen Gemeinde, den Zuzug evangelischer Christen und die vorübergehenden Pläne eines neuen Stadtzentrums von Meerbusch.