Ilverich

Geschrieben von Ludwig Petry

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letzte Bearbeitung: 27.01.2015

Ilverich ist mit knapp 700 Einwohnern der kleinste Stadtteil der jungen Stadt Meerbusch, aber mit über 1100 Jahren eine der ältesten Gemeinden. Zusammen mit Kierst (s. dort) wird „Elfriche" 904 in  einer spätkarolingischen Urkunde als „cellula" (Außenstation) des Suitbertus-Klosters in Kaiserswerth genannt. Deshalb wäre zu untersuchen, warum es in Ilverich heute weder einer Kirche noch eine Kapelle gibt.

Zu Beerdigungen läutete früher eine Glocke, die sich seit 1859 auf dem alten Schulgebäude befindet. Von Ilverich aus liegen zwei Kirchen im Blickfeld: St. Stephanus in Lank-Latum und St. Martin in Kierst.

Heute engagieren sich in und  für Ilverich insbesondere der Bürgerverein ( www.buergerverein-ilverich.de)  und das Martinskomitee.

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Kirchen in Ilverich?

Geschrieben von Ludwig Petry

Die über 1100 Jahre alte Rheingemeinde Ilverich, auf deren Boden eine „villa rustica" aus dem späten zweiten bzw. frühen dritten Jahrhundert nachgewiesen ist (www.denkmalgalerie.de), verfügt über keine Kirche oder Kapelle auf ihrem Grund.F2 Fruehe Kirchen im Lanker Rau Die 904 erwähnte Außenstelle (cellula) des Suibertus-Klosters in Kaiserswerth ist heute nicht mehr lokalisierbar. Sie könnte auf dem Gelände des heutigen Hofes Ridders-Wolf gelegen haben. Das Anwesen wurde jedenfalls  bei der Säkularisation 1804 versteigert (s. Denkmalgalerie).

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Religiöses Brauchtum Ilverich

Geschrieben von Ludwig Petry

Sakrale Kunst sowie Kunstwerke mit religiösem Bezug gibt es wegen des Fehlens einer Kirche bzw. Kapelle in Ilverich nicht. Spuren der Sepulkralkultur mit Bezügen zu Ilverich gibt es in Folge der Begräbnisse in Lank auch nur dort. Zu nennen wäre als Beispiel das unter Denkmalschutz stehende Grabmal der Familie Porth vom Münkshof bzw. Hof Ridders-Wolf in Ilverich.

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